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Angst vor Menschen

Angst vor Menschen

Menschen, die Angst vor Menschen haben, leiden an der sogenannten „Sozialphobie“. Das heißt, sie haben Angst davor, von anderen Leuten nicht akzeptiert, ausgelacht oder geärgert zu werden.

Heutzutage geht es vielen Jugendlichen, die in der Pubertät stecken so. Es ist die Zeit, in der hauptsächlich auf das Aussehen und auf die Figur geachtet wird. Dies löst bei vielen Angstzustände aus, bei denen einem Dinge durch den Kopf gehen, auf die andere nie kommen würden.
„Was denken die Personen über mich, wenn ich einen Raum, eine Bahn oder ein Restaurant betrete?“, „lästern sie über mich, sobald ich nicht mehr da bin oder lästern sie vielleicht sogar in meiner Gegenwart über mich?“ oder „was ist, wenn sie mich nicht akzeptieren?“ sind alles Fragen, die Personen, mit dieser Angst durch den Kopf schießen. Sie stehen jeden Tag mit der Sorge auf, andere Leute könnten etwas über sie sagen und die Art, wie sich ausdrücken oder wie sie sich bewegen nicht akzeptieren. Aufgrund dessen werden auch die Ziele und Träume der Leidenden meist nicht verfolgt, da es viel zu viele Menschen gibt, die sich ihnen in den Weg stellen könnten.

 

Doch was kann man dagegen tun? Wenn diese Phobie von einem Mediziner festgestellt wurde, kommt es meist entweder zu einer Verhaltenstherapie oder manchmal sogar auch zu einer medikamentösen Behandlung. Bei einer Verhaltenstherapie lernen die Betroffenen, sich ihren Ängsten zu stellen. Zu den Übungen, die helfen, die Angst vor Menschen zu verringern oder sogar ganz zu beseitigen, gehört meist das Ansprechen fremder Leute auf der Straße oder das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Um die Phobie loszuwerden, müssen die Übungen oft wiederholt werden, damit einem die Situationen nach einiger Zeit völlig normal erscheinen. Die medikamentöse Behandlung beruht auf einer Therapie mit Medikamenten wie beispielsweise mit SSRIs (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer), welche die Konzentration in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns erhöht. Jedoch sollte das Medikament nur in extremen Situationen eingenommen werden. Hierzu gehören zum Beispiel Panikattacken oder andere Situationen, in denen der Behandelte es mit der extremen Angst zu tun hat.
Wer an einer Sozialphobie leidet, sollte in einem Patientengespräch mit einem Mediziner reden. Meist gehören zu der Krankheit auch andere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Alkoholsucht oder Suizidversuche. Deshalb ist es wichtig, auch bei leichten Symptomen sofort zu agieren und einen Arzt aufzusuchen.

von DanielZanetti (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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